Vom Umgang mit “Sünde”
Wer Christ ist, kennt das: Gegen Sünde ankämpfen, die sich bei uns eingenistet hat. Sünde belastet die Beziehung zu Gott und soweit ich das bei mir feststellen kann auch alles andere. Man kann gar nicht mehr klar denken und weiß nicht, wie man sie aus seinem Leben vertreiben kann, man fällt und fällt und fällt, das Loch wird immer größer und rauskommen tut man da auch nicht mehr…
Was soll ich tun? Muss ich mich verändern, nachdem ich mich „bekehrt“ habe?
Ich denke nein. Die großartigste Veränderung in deinem Leben hast du schon gemacht. Die Bedeutung des Wortes Sünde ist „ein Ziel verfehlen“, Zielverfehlung also. Bekehrung heißt demnach nichts anderes als „ich habe meine Einstellung gegenüber Jesus geändert“. Die größte aller Zielverfehlungen ist, Jesus nicht als den anzusehen, der er ist.
Was soll ich tun? Muss ich mich verändern, nachdem ich mich „bekehrt“ habe?
Ich denke nein. Die großartigste Veränderung in deinem Leben hast du schon gemacht. Die Bedeutung des Wortes Sünde ist „ein Ziel verfehlen“, Zielverfehlung also. Bekehrung heißt demnach nichts anderes als „ich habe meine Einstellung gegenüber Jesus geändert“. Die größte aller Zielverfehlungen ist, Jesus nicht als den anzusehen, der er ist.
Wer sich fragt, ob man sich verändern muss, wie man ein besserer Jünger werden kann, läuft falsch. Jesus sagt dir niemals, was du tun sollst, niemals. Er wartet bis du selber nachfragst. Dann kannst u fragen. Wie willst du mich verändern, wie willst du aus mir etwas machen? Willst du überhaupt etwas aus mir machen oder brauche ich noch weitere Heilung?
Wir verkünden nicht länger die Herrschaft des geschriebenen Gesetzes, sondern das neue Leben durch Gottes Geist. Denn die Forderungen des Gesetzes brachten uns den Tod, weil wir sie nicht erfüllen konnten; der Heilige Geist aber führt uns zu einem neuen Leben.
2. Kor 3,6
Das ist das Ziel. Alle Forderungen bringen uns den Tod. Wir können sie nicht im entferntesten einhalten. Wir können uns nicht verändern. Wir können unseren Charakter nicht „besser“ machen. Alles was du brauchst ist die komplette Auslieferung an Gottes Geist, der dir alles Nötige sagen wirst, was du brauchst. Er wird zu dir reden und dir die gewünschte Veränderung bringen. Werden wie Gott mich will? Jedenfalls helfen keine Sündenrazzien und keine große Sündenpolizei, die immer nachschaut, wo ich falsch liege und was ich alles falsch mache, das weiß wahrscheinlich jeder selber am besten.
Das was mir am meisten hilft ist Gebet. Gott danke sagen, für dass was er mir gegeben hat, für das was er ist. Das hilft, um uns aus der Sünde zu befreien und dem Satan die Tür nicht ein weiteres Mal aufzutun. In Epheser 6 wird uns die Waffenrüstung Gottes beschrieben und am Ende steht: „Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen [...]“ Das ist unsere Kraft, die uns bestehen lässt.