Archiv für Dezember, 2007

Zeig mir die Welt (wie ich sie sehen will)

Veröffentlicht in Auslegungssache bei Dezember 31, 2007 von lotus-kid
Part I

Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.

Wer ist berufen? Gottes Wille ist, das alle Menschen errettet werden!

Wer ist auserwählt? Nicht die Gesunden, sondern die Kranken brauchen einen Arzt!

Heilung kann man nur erfahren, wenn man einsieht, dass man krank ist. Stell dir einen Querschnittsgelähmten vor, der nicht einsehen will dass er krank ist und sich für gesund hält. Wenn nun Jesus diesen Menschen heilt, würde das doch gar keinen Sinn ergeben. Dieser jemand würde aufstehen und weggehen und könnte gar nicht „Danke“ sagen. Gott würde da keinen Platz finden und hält sich also raus.

Noch ein Problem gibt es, wenn der Kranke Jesus selbst die Schuld gibt an seinem Leiden bzw. an seiner Krankheit. Er hat zwar eingesehen, das er krank ist, kann die Hilfe aber gar nicht in Anspruch nehmen, da er sie gar nicht haben will.

Wenn aber XY seine Krankheit „hinnimmt“ und einsieht dass nur Jesus ihn heilen kann wird er mit Sicherheit nach seiner Heilung rumspringen, sich riesig freuen und „Danke“ sagen.

Point of Difference

Veröffentlicht in Point of Difference bei Dezember 30, 2007 von lotus-kid

Alles aus Liebe

Gestern (am 2. Advent) hatte ich eine der stärksten Erfahrungen mit Gott, eine die nicht einfach mal so oder immer wieder passieren wird.

Ich denke, dass bei mir das Gefühlsleben in den letzten Jahren stark gelitten hat. Vor allem in den Zeiten, in denen ich nicht mit Gott gelebt habe, habe ich immer wieder Drogen und Alkohol zu mir genommen und das hat sicherlich viel Schaden hinterlassen. Zum Teil hatte ich dabei auch sehr eigenartige Erlebnisse, die aber nicht hierher gehören. Jedenfalls habe ich gestern meinen Vater darum gebeten, dass er doch mein Gefühlsleben wieder in Ordnung bringen, mich aufwühlen solle, so dass ich wieder „normal“ fühlen kann. Das war nun nicht das erste Mal, aber irgendwas scheint doch anders gewesen zu sein. Nach dem Beten bin ich dann raus eine rauchen gegangen und mir war schon etwas eigenartig zumute.

Oben in meinem Zimmer, bekam ich auf einmal einen „Gefühls-Kollaps“. Ich brach einfach in Tränen aus und dachte „Fuck! Was geht hier ab.“ Ich wusste, dass irgendetwas nicht in Ordnung war und hatte zwischendurch ziemlich starke Angst- und Panikgefühle und habe mich total allein und verlassen gefühlt, war verzweifelt und wusste nicht, was ich tun sollte. Plötzlich wusste ich, dass nur Jesus mich retten konnte und es aufhören lassen konnte. Ich rief „Jesus! Jesus!“ in Gedanken, denn es war schon so spät, dass fast alle im Haus schliefen, und es wurde etwas besser. Aber erst als ich gemerkt hatte, dass dieser Kollaps nicht von Gott kam und ich leise sagte „Ihr habt keine Macht über mich! In Jesu Namen haut’ ab!“ breitete sich in mir ein bisher noch nicht da gewesener Friede aus. Ich musste lachen und fühlte mich total befreit. Ich wusste ganz sicher, dass Jesus über mir wachte und mich befreit hatte.

Als mir jedoch wieder Zweifel kamen, ob das wohl alles so real war und ob das hier wirklich Gott war, der zu mir „sprach“, musste ich wieder weinen und der ganze Schlamassel ging wieder von vorne los. Ich rief wieder Jesu Namen an und richtete den inneren Blick auf meinen Vater. Sofort überkamen mich wieder tiefe Freude und Frieden und in Gedanken brach ich in Lob und Anbetung zu Gott aus. Ich war so voller Dank für Gott, dass ich getanzt, gesprungen und gejubelt hätte, wäre es nicht schon sehr spät abends gewesen. Als ich dann Hillsong anmachte, verstand ich die gesungenen Worte so klar und eindeutig wie nie zuvor. Alles war „weiß“ und rein. Bibelstellen fielen mir ein, ich lobte und dankte Gott für das was er da getan hatte.

Dann dachte ich über das Erlebte nach und wusste und weiß immer noch nicht so recht, wie ich das einzuschätzen habe. Mir fiel ein, dass ich meine Zähne noch nicht geputzt hatte und ging ins Badezimmer. Beim Zähneputzen fiel mein Blick auf eine Karte mit Lukas 6,21

„Glücklich seid ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet vor Freude jubeln!“

und ich wusste, Gott hat zu mir „gesprochen. Der Heilige Geist hat mein Gefühlsleben von den Fesseln gesprengt, die mir angelegt worden waren und als ich heute morgen aufstand, hatte ich wieder Dank auf den Lippen und war richtig glücklich. Gotte hatte alles aus einer tiefen Liebe zu mir getan und hat mit seinem Feuer das Alte verbrannt und etwas Neues sprießen lassen. Die Wahrheit hat mich frei gemacht.

Heute musste ich den ganzen Tag darüber nachdenken und bin immer wieder erstaunt und glücklich gewesen. Auch wenn man mir das äußerlich wahrscheinlich nicht so recht angesehen hat, so ist der Friede doch innerlich geblieben und ich kann Gott nur dafür danken, dass er mein Gefühlsleben mit Frieden und Freude, Dank und Anbetung durchzogen hat.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass er dir auch diese Freude und den Frieden gibt, den ich erlebt habe, falls du diesen noch nicht erlebt hast. Der Gott der Bibel ist lebendig und offenbart sich immer noch. Er ist eine Person, die redet, denkt, fühlt und er möchte dir Leben schenken.

“If my people, who are called by my name, will humble themselves and pray and seek my face and turn from their wicked ways, then will I hear from heaven and will forgive their sin and will heal their land.”

Mercy Me

Veröffentlicht in Leben im Glashaus bei Dezember 30, 2007 von lotus-kid

Gnade ist Befreiung, weckt und belebt. Sie ist das, was wir uns selbst nicht oder nur unzulänglich zusprechen können. Wenn ich ein Geschenk bekomme, habe ich immer das Gefühl dem anderen etwas dafür zurückgeben zu müssen. Annehmen ist oft genauso schwierig, wie verschenken ohne etwas als Gegenzug zu erwarten.

Wenn man die Waffen fallen lässt und aufgibt, wird man bzw. hat man schon gewonnen. Ein Krieg oder ein Konflikt lässt sich niemals durch Waffengewalt lösen. Seine Niederlage anerkennen, eingestehen, um dann den Sieg zu erlangen?  Wo gibt’s denn so was?

HoW?!

Veröffentlicht in House of Worship bei Dezember 30, 2007 von lotus-kid

Wie bringt man die Menschen zur Anbetung oder zum Lobpreis? Die Frage haben wir uns des öfteren als Band gestellt und sind zu dem Schluss gekommen, dass man Vollmacht braucht. Und auf diesem Weg sind wir gerade. Wir machen Lobpreis und versuchen diesen “qualitativ hochwertig” zu gestalten. Das bringt jedoch alles nichts, wenn nicht Gott uns seine Power zur Verfügung stellt und durch uns spricht. Ohne Vollmacht geht einfach gar nichts. Oder kennt ihr das nicht auch: Man hört einen Prediger und das mag alles theologisch richtig sein, aber irgendwie fehlt da noch was…

Das Konzept von House of Worship ist aufgegangen. Unsere Gebete wurden erhört und Gott hat sich uns gezeigt. Bisher hatte ich noch nie so eine intensive Zeit der Anbetung, wie gestern Abend. Der heilige Geist, Gott, war spürbar anwesend und hat mich inspiriert und Frieden und eine tiefe Freude haben mich ausgefüllt. Jesus hat uns nicht enttäuscht und unsere Hoffnung gesehen und unser Schreien gehört. Er ist lebendig und hat eine einzigartige Atmosphäre entstehen lassen. Diese Anwesenheit Gottes war ebenso in der Chill-Out Area und im Gebetsraum zu fassen. Ein frischer Wind ist durch dieses Haus der Anbetung in die Herzen und Köpfe gelangt. Gott hat Großes vor und wir als Band sind froh, daran teilzuhaben.

Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch!

Der Bücherwurm hat’s in sich

Veröffentlicht in Gemeinde & Kultur bei Dezember 22, 2007 von lotus-kid

Die erste Lüge: Ich werde sein wie Gott – Ist leider fehlgeschlagen.

Die Nr. 2: Ich krieg’ das wieder hin – geht auch am Ziel vorbei.

 

Was mich der Umgang mit Büchern gelehrt hat ist nicht viel aber immerhin. Man muss sie kritisch lesen. Du kennst den Autor nicht, kennst seine Intention nicht, weißt nicht, ob er „gut“ oder „böse“ ist oder beides. Zu jedem Thema findest du mit Sicherheit eine handvoll Bücher. Wer sagt mir da, was zutreffend ist und was einfach nur Gelaber ohne Inhalt ist?

Manchmal denke ich echt, dass jeder Heinblöd schon so seinen Senf zu Themen abgegeben hat, von denen er einfach keine Ahnung hat und den Suchenden einfach nur in eine total falsche Richtung leitet. Der Büchwerwurm hat’s in sich und frisst so manche …

Was mich besondern fasziniert: Wie man es immer wieder schafft, in Büchern über Gott, von Gott abzulenken. Und das alle eins gemeinsam haben: Jedes ist das Beste und preisen seinen supertollen, hochgeistlichen Input an. Aber letzten Endes läuft’s auf dasselbe hinaus: Tu dies, lass jenes. Na wunderbar, das weiß ich auch, dass wenn ich mit dem Rauchen aufhöre soll der einfachste Weg ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Wunderbar! Aber die richtigen Wort hat der Autor gefunden, dahingehend kann man ihnen keinen Vorwurf machen. Na jedenfalls unterstützt das alles die absolute Nr. 2.

„Dieses Buch habe ich schon hundertmal gelesen und es ist jedes Mal wieder wie beim ersten Mal!“ steht nicht selten auf dem Buchrücken. Ich kann da einfach nur den Kopf schütteln und am liebsten auch gleich die Hände von den Autoren um mit ihnen darüber zu reden: WARUM?

Da liest man die ganze Zeit etwas, sucht Hilfestellung und ist am Ende nur um eins reicher: Ein Buch im Schrank (außer man ist so klug und geht in eine Bücherei).

Know How?!

Veröffentlicht in Leben im Glashaus bei Dezember 22, 2007 von lotus-kid

 

Eine Frage zu Anfang: Ist Jesus hier (zu finden) oder nicht?

 

Ja? oder doch Nein?

 

 

Bisher habe ich ziemlich viel über den Heiligen Geist geschrieben, aber warum ist es eigentlich so wichtig für uns, diese Person kennen zu lernen?

Aus dem einfachsten Grund: Er ist das einzige, was wir auf dieser Erde von Gott bekommen haben und er ist Gott. Jesus ist zurück in der Herrlichkeit beim Vater und hat dafür seinen Geist, den Geist Gottes gesandt. Er ist der Jesus-Ersatz. Jesus ist nicht hier und auch nicht mitten unter uns, sein Geist ist mitten unter uns. Wenn wir also Gott auch nur irgendwie verstehen, kennen lernen, dann nur durch ihn.

Wie lernst du den Geist, sein Wirken, sein Wesen etc. kennen? Wieder einfach: Begebe dich auf die Suche und du wirst ihm begegnen!

 

Und wenn du ihn gefunden hast, dann setz’ dich der Gnade Gottes aus. Er will (aus)schließlich nur dein Herz. Nichts anderes. Er ist das Wasser dass den Stein formt. Der Stein muss nur in die Nähe des Wassers kommen, der Rest geschieht von allein. Das ist die Gnade. Alles ist umsonst und ist ein Geschenk Gottes. Damit kann man leben, damit lernt man erst richtig zu leben und zu lieben. Für Lau! So wie es bei „The Stand“ (Hillsong United) heißt:

 

So what can I say
And what could I do
But offer this heart O God
Completely to You

Ein Bild von Abba

Veröffentlicht in Point of Difference bei Dezember 12, 2007 von lotus-kid

 

Letzte Woche, habe ich meinen Vater zum ersten Mal wirklich als Person „gesehen“. Davor war mir seine Gegenwart auch nicht unbedingt fern und ich wusste sehr genau, dass es ihn gibt und dass er ein persönlicher Gott ist.

Dennoch habe ich erst letzte Woche meinen Vater wirklich als anwesend und als Person empfunden, die nicht weit weg, sondern genau bei mir ist. Ich habe jetzt das Gefühl, dass ich näher zu ihm vorgedrungen bin und ihn im Gebet direkt ansprechen kann. So, wie Jesus mit offenen Armen dasteht und seine Liebe zu mir bewiesen hat, kann ich meinen Vater auch langsam erkennen und lerne im Ansatz die Einzigartigkeit der Dreieinigkeit kennen. Durch den Heiligen Geist, darf ich ins Innere vom Vater vordringen und seinen Willen erkennen, ihn ein wenig verstehen und die Worte in der Bibel immer deutlicher erfassen.

Aus einem verschwommenen undeutlichen Fleck wird langsam ein Bild, dass den Verstand übersteigt.

Point of Difference

Veröffentlicht in Point of Difference bei Dezember 12, 2007 von lotus-kid

Persönliche Begegnungen mit Gott sind wichtiger als alles andere. Ich habe so viel dazu gelernt, Gott als lebendigen Gott erleben dürfen und werde hoffentlich immer mehr zusammen mit ihm erleben. Gott ist bei mir, das habe ich mittlerweile festgestellt und ich werde hier diese Wendepunkte festhalten.

Da mir Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sehr am Herzen liegen, möchte ich so offen wie möglich sein, aber manche Dinge gehören einfach nicht ins Internet. Bitte macht euch kein vorschnelles Bild über mich, sondern nehmt es erst mal so hin.

Die 10 Verbote

Veröffentlicht in Auslegungssache bei Dezember 12, 2007 von lotus-kid

Wozu ist wohl das Gesetz oder die 10 Gebote da? Um sie zu halten? Um den materiellen Kampf und alles „Fleischliche“ ablegen zu können? Um ja nicht in Sünde zu fallen, damit wir ja nicht einsehen müssen, dass wir versagt haben?

Das Gesetz sagt den materiellen Kampf an, aber Jesus predigt über den geistlichen Kampf. Einen den man nicht in der natürlichen Welt kämpfen kann, sondern den man im Kopf oder im Herzen fechten muss. Wie bringt man das jetzt beides zusammen? Nun ja. Das Gesetz ist lediglich dazu da, dass man einsieht, dass man es von alleine niemals halten kann. Es schreibt einem vor, gebietet und verbietet. Man kann sie also getrost auch als die 10 Verbote titeln.

Wenn man das allerdings tut, dann ist Gott automatisch der, der straft und nicht belohnt. Jesus sagt, dass wir gewinnen werden. Ein Kampf also, den wir gar nicht verlieren können. Wir dürfen aus Jesu und aus Vaters Händen annehmen. Wir dürfen aus Gnade leben. Er gibt alles umsonst.

Worship

Veröffentlicht in House of Worship bei Dezember 10, 2007 von lotus-kid

“Das ist ein sehr gutes Zeichen” meinte letztens jemand, als wir darüber sprachen, dass wir als Band im Augenblick ziemlich angefochten werden. Immer wieder ist jemand nah dran oder denkt darüber nach, ob es nicht wohl besser wäre, auszusteigen, mit Gott zu brechen und alles hinzuschmeißen. Da wir aber eine ehrliche und offene Atmosphäre bei uns haben und den Einzelnen an erster Stelle sehen - und nicht, wie zu oft, die Aufgabe als MIttelpunkt haben - helfen Gebet und Annahme uns immer weiter und bis jetzt werden wir immer noch von Gott zusammengehalten.

Auch wenn es uns schwerfällt, schweißt uns doch gerade dieses zusammen und wir wollen mit allen Mitteln kämpfen und den geistlichen Kampf kämpfen. Für mich ist der geistliche Kampf nicht einer, den ich allein kämpfe, sondern einer, den Jesus mit mir kämpft. So sehr ich mich doch anstrengen würde, ich wäre schon wieder unter denen, die nichts von Gott wissen wollen. Gerade gestern hatte ich ein ziemlich starkes geistiges Erlebnis, bei dem ich meinen Vater, den ich als Person vor mir sah, Jesus, der über mir wachte und den Heiligen Geist, der mir Friede und Freude ins Herzen legte und mich mit Lob und Anbetung erfüllte spüren konnte. Ich habe wirklich gemerkt, wie die Wahrheit mich frei gemacht hat und bin heute Morgen immer noch mit innerer Freude erfüllt. Das ist jetzt auch nur ein kurzes Statement, eigentlich könnte ich zu dem gestrigen Erlebnis viel mehr sagen.

Wie auch immer, so sehr wir uns als Band auf Gott einlassen, umso stärker erleben wir Anfechtung und Versuchung und das in immer stärkerem und immer deutlicherem Ausmaß. Bitte helft uns mit euren Gebeten.