Streit, Misstrauen, Verrat

„In nichts zeigt sich die Stärke des Feindes so sehr, wie im Misstrauen gegenüber Freunden oder einstmals Verbündeten.“

Dieses Statement ist, wenn man genau hinsieht, sehr wahr. Keiner traut keinem mehr. Lügen und Verrat regieren, Freunde werden zu Feinden und misstrauen sich.

Saruman verrät alle und verwandelt von einem Weisen zu einem Narren.

Die Reiter Rohans können sich ihres Landes nicht mehr sicher sein, da Saruman und Mordor es bedrohen. Der König des Landes – Théoden – steht unter dem Einfluss Sarumans.

Der Statthalter Gondors – Denethor – wird von dem EINEN in die Knie gezwungen und letztendlich wahnsinnig, da er die Übermacht nicht bezwingen kann. Er wurde vom Feind getäuscht und verbrennt sich selbst. Fast noch reißt er seinen eigenen Sohn mit.

Keinem kann man vertrauen. Streit. Uneinigkeiten. Verrat. Selbst die Gefährten können nicht zusammenhalten, weil der Ring eine zu große Macht besitzt. Boromir verzehrt der Wunsch nach Anerkennung und Macht.

Auch die Christenheit ist in sich nicht einig. Die einen verachten die anderen. Freunde und doch Feinde? Eins aber doch keine Einheit! Die Zersplitterung in kleine Gemeinden, ohne Zusammenhalt oder Austausch. Genau wie beim Herrn der Ringe. Verschiedene Königreiche und alle haben denselben Feind. Aber dennoch misstrauen sie einander, obwohl sie zusammen vielmehr ausrichten und dem Feind widerstehen könnten als jedes Volk für sich allein.

Wo man alleine kämpfen muss, ist das ganze Unterfangen zum Scheitern verurteilt. Man kann nicht gegen Armeen und Mächte kämpfen, die wir kaum kennen und die nicht von dieser Welt stammen, wenn man nicht zusammen, als Einheit kämpft.

Eines Tages werden wir vereint werden. Lasst uns schon hier anfangen, unsere Brüder und Schwester nicht mehr zu misstrauen, sondern ihnen Verständnis und Liebe entgegenbringen.

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