Der HERR DER RINGE

 

Da ich gerade (mal wieder) den „Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien lese und immer wieder aufs Neue erstaunt bin, wie viele Parallelen es zur Bibel und zur „realen“ Welt gibt, wie viel man auf unser Leben anwenden kann, werde ich eine Reihe beginnen. Ich werde versuchen regelmäßig Beiträge zu schreiben, um euch an meinen Gedanken teilhaben zu lassen. Wer weiß, vielleicht gibt es ja noch mehr Leute hier, die gerne Herr der Ringe lesen und schon immer wissen wollten, sie auch auf dem Weg zum Schicksalsberg sind?

Dazu aber noch ein paar Worte vorweg.

 

Tolkien selber hat betont, dass das Buch selber keinen höheren Zweck verflogt wie z. B. die Narnia-Bücher seines Freundes C. S. Lewis.

„Was die tiefere Bedeutung oder „Botschaft“ des Textes angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. [...] Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von ganzem Herzen [...] Ich glaube dass Anwendbarkeit oft mit Allegorie verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.“ (aus dem Vorwort von J. R. R. Tolkien)

Mit diesen Worten ist schon fast alles gesagt. Ich wende das Buch also nur an und bin mir dabei voll bewusst, dass es wahrscheinlich viele Punkte gibt, an denen die Anwendbarkeit auf Bibel und Christentum nicht stattfinden kann, ganz allein schon deswegen, weil Tolkien es aller Voraussicht nicht geplant hatte… aber wer weiß?

Dann gibt es noch eine Sache, die heftig diskutiert wird: Dürfen wir uns mit Zauberei „abgeben“. Mit Hexen, Ringen, bösen und guten Mächten, dunklen Herrschern und Fantasy-Gestalten?

Diese Frage möchte ich unkommentiert lassen. Wohl werde ich niemanden dazu kriegen ihren“seinen Standpunkt auch nur irgendwie zu verändern …

Aber gut, fangen wir an! Die Gedanken sind nicht chronologisch. Ich gehe nach Themen und nicht nach Ablauf des Buches vor.

 

Zum Schicksalsberg

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